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Naturschutz beginnt vor Ort

bienentag Heute – am 20. Mai – ist Weltbienentag. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat diesen Tag im Jahr 2018 erstmals ausgerufen, um auf den dringenden Schutz der Bienen aufmerksam zu machen. Bereits an über 1.000 Orten sind in Deutschland Bienenretter aktiv und haben allein in den vergangen vier Jahren insgesamt eine Fläche von rund 19 Millionen Blumenkästen mit Nahrung für Bienen und Insekten geschaffen. Tatkräftig mit dabei sind auch schon die Kleinsten. Und so gibt es manch schönes Projekt in Kitas und Schulen, um Bienen und Insekten bei ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Das ist toll, aber reicht bei weitem nicht. Tatsächlich betrifft diese Herausforderung die ganze Welt. Als Bestäuber für Biodiversität und Ernährungssicherheit sind die kleinen fleißigen Tierchen von elementarer Bedeutung. Haben Sie z.B. gewusst, dass eine kleine Biene für einen Löffel Honig ihr ganzes Leben arbeitet und rund 8.000 Kilometer zurücklegt? Was wir am Ende mit Genuss zu uns nehmen, ist hart erarbeitet. Für die Bestäubung von Obst- und Gemüseblüten und den Erhalt der Pflanzenvielfalt sind wir auf Insekten angewiesen. So sind wir alle gefordert gegen das Bienensterben vorzugehen, denn letztendlich ist ein Überleben ohne die Bienen nicht möglich. Statt Steingärten anzulegen oder monotone Einfriedungen zu schaffen, sollten wir es wieder blühen lassen. Mit einer bunten Blumenpracht erfreuen wir nicht nur die menschliche Seele, sondern bieten ein reichhaltiges Nahrungsangebot für Wild- und Honigbienen. Und auch der kleine Platz auf der Fensterbank und dem Balkon lässt sich wunderbar für einen „Kräutergarten“ nutzen. Ob Minze, Salbei, Schnittlauch, Thymian oder Zitronenmelisse – alle diese Kräuter bieten den Bienen einen idealen „Landeplatz“ und dem Menschen eine schmackhafte Zutat für manch leckeres Gericht.

Und wer noch etwas mehr tun möchte, der kann mit wenigen Handgriffen Nisthilfen bauen. Diese sind nicht nur zweckmäßig, sondern auch ein schöner Anblick. Anleitungen und noch mehr Infos finden Sie HIER.

Vor allem aber müssen wir uns für eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion, für den Klimaschutz und den Erhalt natürlicher Ressourcen - wie wertvoller Böden - einsetzen.

Für einen Mietendeckel und Mietenstopp überall in Deutschland!

CDU eine herz Bei vielen Menschen geht die Angst vor der nächsten Mieterhöhung um. Immer größere Anteile vom Lohn und der Rente müssen für die Miete aufgebracht werden. In Berlin können die Mieterinnen und Mieter aufatmen: Die rot-rot-grüne Landesregierung verbietet Mieterhöhungen für die nächsten fünf Jahre ("Mietenstopp") und legt Obergrenzen für die Mieten fest ("Mietendeckel"). Anderthalb Millionen Haushalte werden davon profitieren.

Und während die LINKE überall in Deutschland für bezahlbare Mieten kämpft, nimmt sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Zeit, um den Berliner Mietendeckel vor das Bundesverfassungsgericht zu zerren. In Zeiten der Krise, wo es um die Existenz vieler Menschen geht, wäre es dringend notwenig etwas für die Menschen und für niedrige Mieten zu tun.

Für die CDU/CSU sind die Prioritäten jedoch klar: Anstatt die Mieterinnen und Mieter zu schützen, schützt die CDU lieber die Profitinteressen der Immobilienlobby.

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Heraus zum 1. Mai – Mit Abstand und viel Solidarität

mai velbert DIE LINKE. Velbert hat am Tag der Arbeit zu einer Demonstration in die Innenstadt geladen. So wie es sich in Corona-Zeiten gehört: Unter strengen Auflagen und Einhaltung aller Sicherheitsregeln.

Stellvertretend für alle Mitglieder im Kreis folgten eine Handvoll Genoss*innen aus Erkrath, Velbert und Wülfrath dem Aufruf. „Bewaffnet“ mit Schutzmasken und Plakaten, bekundeten sie ihre Solidarität mit den Beschäftigten und Arbeitnehmer*innen. Birgit Onori, Bürgermeisterkandidatin der Velberter LINKEN, hat in einer kurzen, aber prägnanten Ansprache die Bedeutung des 1. Mai gerade in der aktuellen Situation hervorgehoben. So kritisierte sie, dass die Regierung für die Menschen, die gestern, heute und zukünftig das gesellschaftliche Leben Aufrecht halten, bisher nur wenig getan hat. Stattdessen wälzt der Bund die Kosten der Corona-Krise und der Wirtschaftskrise derzeit auf die Lohnabhängigen ab, die auf bis zu 40 Prozent ihres Einkommens verzichten sollen. In den Krankenhäusern und in der Pflege wird der Arbeitsschutz nicht eingehalten, der 8- Stunden-Tag ausgehebelt und der Einzelhandel soll auch am Sonntag die Türen öffnen. Für Birgit Onori ein Zustand, der nicht tragbar ist. In vielen Betrieben gibt es keine Möglichkeit Abstand einzuhalten und auch keinen Corona-Schutz. Die reichsten 10 Prozent der Bevölkerung besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung. Daher fordere die LINKE eine Vermögensabgabe zur Bewältigung der Krisenkosten, die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes auf 90 Prozent, 500 Euro dauerhafte Lohnerhöhung für die Beschäftigten im Gesundheitssystem, in der Pflege und im Einzelhandel, mehr Personal im Krankenhaus, mehr Tests und mehr Schutzkleidung. Und vor allem keine Aushebelung der Sonntagsruhe, des Arbeitsschutzes und des 8-Stunden-Tages.

Gedanken zum 1. Mai

1 mai Angesichts der aktuellen Situation der Corona-Pandemie wird der 1. Mai – der Tag der Arbeit - einen anderen Charakter haben als üblich. Zum ersten Mal seit 130 Jahren wird der Tag in diesem Jahr ohne Demonstrationen und Versammlungen der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaften ablaufen, aus Sorge vor einer weiteren Verbreitung des Coronavirus. Solidarität heißt dieses Mal: Abstand halten.

Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen wollen wir unsere Solidarität mit den Beschäftigten bekunden. Die Corona-Pandemie und der damit verbundene Lockdown verschärft derzeit die soziale Ungleichheit. Noch ist nicht abzusehen wie groß das Ausmaß der Wirtschaftskrise sein wird - die sich bereits vor Corona angebahnt hat - und die nun durch die Pandemie beschleunigt und in ihrer Heftigkeit verschärft wird. Sicher ist, dass sie für viele Menschen Arbeitslosigkeit und sinkende Einkommen bedeutet. Umso wichtiger ist es gemeinsam für konkrete Forderungen zu streiten. In der Pflege, der Landwirtschaft, des Einzelhandels, der Logistikbranche, der Postzustellung......

Der aktuelle Maßnahmekatalog der Bundesregierung hilft den Unternehmen mehr als den Beschäftigten. Für die Unternehmen werden unbegrenzt Kredite bereitgestellt und Sozialversicherungsabgaben erlassen. Und während der Staat aus Steuergeldern und Umlagefinanzierung 650 Milliarden Euro für die Unternehmen bereitstellt, wollen große Unternehmen 44 Mrd. Euro an Dividenden an ihre Aktionär*innen auszahlen. Diese Dreistigkeit ist kaum zu überbieten.

Einen echten Rettungsschirm für die Menschen gibt es jedoch bisher nicht. Daher fordert DIE LINKE gemeinsam mit den Gewerkschaften eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 90 Prozent. Unternehmen, die finanzielle staatliche Hilfen erhalten, dürfen Beschäftigte nicht entlassen. Alle befristeten Arbeitsverträge müssen verlängert und ausgelagerte Dienstleistungen dürfen während der Krise nicht gekündigt werden. Zwangsräumungen, Strom-, Wasser- und Telefonsperrungen müssen in der Krise verboten werden.

Für eine gerechte Finanzierung der Kosten der Krise fordert die LINKE eine Abgabe auf hohe Vermögen – 5 Prozent ab der zweiten Million! Das macht Reiche nicht arm, aber die Gesellschaft reicher.

Darüber hinaus kämpft die LINKE an jedem Tag des Jahres mit den Beschäftigten und ihren Gewerkschaften: Für Arbeit, die zum Leben passt. Für faire Löhne und für eine Gesellschaft, in der Menschen vor Profite gehen.

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