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Zuhören statt Ansagen

© Foto: ilona Kuechler  ellenbeekUnter dem Motto „Zuhören statt Ansagen“ hat die LINKE im Vorfeld den Bürgern in der Ellenbeek ihr Kommen angekündigt. Uns ist es wichtig, dass die Menschen vor Ort das Wort haben und wir ihnen zuhören. Dabei hat uns interessiert, was ihnen an ihrem Stadtteil gefällt oder was sie gerne ändern würden. UND zugehört haben wir dann auch:

Die leerstehenden Immobilien sollten mit Leben gefüllt werden. Dies war ein Wunsch, der von vielen Bürgern geäußert wurde. Seit der Schließung des Aldimarktes am Roten Platz fehlt den Menschen vor Ort ein Discounter, der ein Vollsortiment im Angebot hat. Enorm wichtig finden die Bürger, dass der Rewe-Markt noch im Stadtteil ist. Für sie wäre es eine Katastrophe, würde dieser schließen oder wegziehen.

Doch nicht immer waren es die großen Wünsche, die an uns herangetragen wurden. Auch über einen schön gestalteten öffentlichen Grillbereich würde man sich in der Ellenbeek freuen. Und mancher hätte es gern farbenfroher und wünscht sich ein „Mee(h)r an Blumen“. Dies – so eine ältere Dame – würde dem Roten Platz doch gleich viel einladender machen.


Ganz deutlich wurde, dass man sich von der Politik und der Verwaltung ein geschicktes Agieren erhofft, um dem Stadtteil gezielt weiter zu entwickeln. Vor allem möchten die Bürger jedoch bei der Planung und Umsetzung von Projekten mitgestalten.

Und dann waren da noch die kleinen und großen Sorgen, die man uns zu Gehör brachte. So haben wir unter anderem von Anwohnern erfahren, dass eines der Hochhäuser unter Insolvenzverwaltung steht. Neben der Frage, wie es wohl weiter geht, wurde uns vorgetragen, dass der Aufzug nicht mehr funktioniere und man froh sei, „nur im 6.Stock“ zu wohnen. Hier konnten wir beruhigen. Zum einen bestehen Miet- und Pachtverhältnisse des Schuldners (Vermieters) über unbewegliche Gegenstände oder Räume mit Wirkung für die Insolvenzmasse fort. Und zum anderen übernimmt der Insolvenzverwalter grundsätzlich die rechtliche Position des Vermieters. Hier lohnt es sich, dass Gespräch mit dem Insolvenzverwalter oder dem Mieterverein zu suchen.

Wer an diesem Samstag keine Zeit hatte, aber jetzt dennoch gerne etwas mitteilen möchte, der kann dies gerne per E-Mail nachholen. Denn eines ist klar: DIE LINKE macht Politik für und mit den Menschen. Jeden Tag und an jedem Ort.

 
 
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